Kopernikus meets Botswana

Detlef Siehl war von 1995 bis 1998 Lehrer für Physik an der Kopernikus Oberschule und berichtet von seiner Zeit als Lehrer in Afrika. Zur Zeitt (2001) lebt und arbeitet er in Lesotho. Kontakte zu ihm können per eMail über den Frieling-Verlag (s.u.) her gestellt werden.
Über seine Erfahrungen in Botswana hat er ein Buch geschrieben, dass wir hier vorstellen:

   
"Wie lernen Kinder und Jugendliche, die in einer Welt ohne Fernsehen und Video aufwachsen, in der es kein vorgefertigtes Spielzeug gibt?"
Klassenfoto aus Tutume/Botswana

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"Ich hatte drei Jahre lang Gelegenheit, dieser Frage in einem Dorf in Afrika in Botswana, in dem ich als Lehrer gearbeitet habe, nachzugehen. Meine Schüler wechselten mehrmals täglich zwischen den Jahrhunderten: von ihren Lehmhütten ohne Wasser- oder Stromanschluß in den modernen Physiksaal, in dem ich ihnen Themen wie die Kernfusion näherbrachte.

Nach meiner Rückkehr habe ich über meine Eindrücke ein Buch geschrieben, das im Frühjahr 1996 beim Berliner Frieling Verlag erschienen ist:"

Detlef Siehl

Tutume, Botswana:
Leben in einem afrikanischen Dorf

Reihe: Frieling - Reisen
176 Seiten Taschenbuch (Paperback)

DM/sFr. 19.80/ öS 154
ISBN 3-8280-0052-5
Verlag Frieling & Partner GmbH
im Buchhandel erhältlich
oder direkt beim Verlag:
Hünefeldzeile 18, 12247 Berlin

Telefon: 030 / 774 20 11
Fax: 030 / 774 41 03

eMail an Herrn Siehl über:
lektorat@frieling.de

Zu diesem Buch:

"An einem regnerisch trüben Februartag in Berlin entdeckt Detlef Siehl eine Stellenanzeige in der Zeitung: Lehrer für Botswana gesucht. Damit erhält sein Leben eine entscheidende Wende.

Im Jahr darauf reist er mit seiner Frau in das nahezu unbekannte afrikanische Land, um die nächsten drei Jahre als Lehrer in einem kleinen Dort die Einheimischen zu unterrichten.

Tutume ist der Bericht seiner persönlichen Erfahrungen mit Afrika, seiner Kultur, seiner Landschaft, seinen Bewohnern. Faszinierend und sehr eindringlich schildert er Szenen aus dem Alltag der Bewohner, seinem eigenen täglichen Leben, den Traditionen und Riten, in die er nach und nach Einblick erhält. Fesselnd und gleichzeitig akribisch genau führt er die Leser immer tiefer in die exotisch fremde Welt des afrikanischen Kontinents ein. Familienleben, Dorfstrukturen, soziale und politischen Verhältnisse, aber auch die wundervollen landschaftlichen Reize, die exotische Tierwelt lassen die Schilderungen des Autors vor dem geistigen Auge der Leser lebendig werden. Wir begleiten die beiden Europäer auf ihren Urlaubsfahrten mit einem eigens umgebauten Jeep durch Nachbarländer wie Zimbabwe, sehen mit ihren Augen die Besonderheiten des afrikanischen Kontinents; lassen uns von der deutlichen Liebe und dem lebendigen Enthusiasmus des Autors für seine "zweite Heimat" anstecken.

Nach drei glücklichen und sehr intensiven Jahren in Tutume müssen Detlef Siehl und seine Frau das Dorf, das Land, den Kontinent wieder verlassen. Noch in Afrika spüren sie, wie sehr ihnen das Land und seine Bewohner fehlen werden. Nicht nur die landschaftliche Schönheit, die klimatischen Verhältnisse, sondern vor allem auch der intensiverer und menschlichere Lebensrhythmus ist es, den die beiden Afrikarückkehrer sehr schmerzhaft vermissen. Tutume - eine Reportage, die sich durch die Begeisterung des Autors, seine intensive persönliche Bindung an das Land und die Leute von vielen üblichen Schilderungen afrikanischer Länder abhebt."